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Malteser Jugend in München

Bildungsreise nach Usedom: Reisebericht 24. – 31. August

31.08.2018

Alle zwei Jahre veranstaltet die Malteser Jugend München- Freising eine Bildungsreise. Vor 4 Jahren ging es z.B. auf die Insel Malta und vor 2 Jahren ging es nach Paris. Für das Jahr 2018 hat sich der DJFK mal was "anderes" einfallen lassen. Eine Bildungsreise im eigenen Land. Warum denn immer in andere Länder reisen, wenn es im eigenen Land so viel zu entdecken gibt. Es gab erst die Überlegungen einen einwöchigen Segeltörn zu machen, letzendlich wurde sich dann aber für die Ostseeinsel Usedom entschieden. 20 Plätze wurden angeboten und auch alle 20 wurden von den Jugendlichen aus der Diözese mit Freude angenommen. Somit ging es dann am 23.8.18 mit 3 VW Bussen, einer aus Gröbenzell, einer aus München und einer aus Traunstein, auf die große Fahrt zur Insel. Während der Fahrt wurde sich auf 3 verschiedenen Rastplätzen getroffen und immer wieder die Plätze in den Bussen durchgetauscht, so gab es bereits auf der Hinfahrt, ein reges Kennenlernen unter den Teilnehmern. Am Anreisetag selber wurde nur noch zu Abend gegessen und ein Spaziergang am Strand entlang zur Heringsdorfer Seebrücke gemacht.

Am Samstag ging es dann erstmal darum die Umgebung um die Jugendherberge kennen zulernen und was eignet sich dazu besser als eine kleine Bimmelbahn. Die Bahn brachte uns durch Heringsdorf über Ahlbeck bis ins polnische Svenemünde. Zurück ging es dann am Strand entlang. Zuvor gab es jedoch eine Einweisung ins Bernstein suchen. Vereinzelt konnten sogar kleine Stücke gefunden werden. Nach einer Stärkung ging es dann für einige erneut ins Herzen von Heringsdorf und andere vergnügten sich mit Beachvolleyball oder Baden am Strand.

Am Sonntag ging es nach Pennemünde in die Phänomenta, wo man diverse physikalische Effekte aktiv ausprobieren kann. Nach einem Hafenspaziergang ging es dann in das Erdbeerdorf von Koserow. Erstaunlich, was man aus Erdbeeren alles machen kann. Leider lies es das Wetter nicht zu, unsere geplante Andacht am Strand durchzuführen. Dafür war die Andacht im Pavillon vor der Herberge auch etwas Besonderes.

Montag hieß es dann ab auf die Räder und ab nach Koserow. Der Weg entlang der Dünen beinhaltet ziemliche Hügel zum Teil sogar mit 16% Steigung. Mit den einfachen Stadträdern, die wir ausgeliehen hatten, keine so leichte Aufgabe. Die einheitliche Meinung war zuvor, dass es ja sehr flach sein müsse auf der Insel. Nach einer Stärkung in einem Eiscafe ging es mit dem Zug zurück wobei 4 der Teilnehmer sogar zurück radelten. Am Abend gab es Burger und einer der Zurückradler meinte dann: "Endlich kann ich einen Burger essen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben".

Mit dem Auto waren wir ja schon in Penemünde dachten sich am Dienstag 6 der Teilnehmer und fuhren dann mit Mountainbikes die 40km, während der Rest erneut mit dem Auto fuhr. Diesmal hieß das Ziel "Glow Golf". Minigolf im Schwarzlicht. Dementsprechend hatten die Teilnehmer sich extra weiße Kleidung angezogen um möglichst schön den schwarzlicht Effekt ausnützen zu können. Das Fiese an den einzelnen Bahnen hierbei war, dass, dadurch, dass sie schwarz waren man nicht erkennen konnte, ob sich auf dem angepeilten Weg des Balles irgendwelche Vertiefungen oder Erhebungen befanden, die den Ball ablenkten. Die 40km aufm Radl zurück wurden dann jedoch nur noch von 3 Teilnehmern angetreten. In der Herberge angekommen hieß es dann Malteser Drachen aus Mülltüten und Stöcken bauen. Leider wollte ab diesem Tag der Wind jedoch nicht mehr stark genug wehen um die Drachen richtig steigen zu lassen.

Ausschlafen und dann ab zu den Sandfiguren war die Devise am Mittwoch. Dieses Jahr ist deren Motto Film und Fernsehen. Insgesamt wurden 14 Minions versteckt an den einzelnen Figuren entdeckt. Beeindruckend war letztendlich, was man alles aus Sand bauen kann. Begeisterung fand natürlich die Skulpturen von "Die Eiskönigin" darunter Sven der Elch mit Olaf dem Schneemann und Elsa. Zu Fuß hatten wir schon einiges erkundet, mit dem Fahrrad auch, mit der Bimmelbahn sind wir auch gefahren, größtenteils mit der Bäder Bahn auch und mit dem Auto sowieso. Was bleibt also noch übrig? Klar der Weg aufm Wasser, also ab zum Kajakfahren auf der Penne bei Anklam. Hin ging es mit Rückenwind und der Strömung, aber zurück dementsprechend gegen die Strömung und den Wind. Verteilt waren wir auf ein 10ner Kajak, zwei 3er und zwei 2er Kajaks, Wir sind alle davon ausgegangen am nächsten Tag vor Muskelkater keine Flasche mehr öffnen zu können, dem war aber zum Glück nicht so.

Der letzte Tag ist angebrochen und den starteten wir gleich mal mit "Die Welt steht KOPF". Das ist ein Haus, dass auf dem Dach steht und somit alles in dem Haus auf dem Kopf steht. Bei einigen wollte der Kopf diesen Spaß nicht lange mitmachen und sie mussten nach kurzer Zeit wieder nach draußen, weil ihnen schwindlig wurde. Vor allem hier sind sehr witzige Fotos, wie z.B. Ein Kopfsprung in eine Kloschüssel, entstanden. Danach hat sich die Gruppe aufgeteilt in einmal Abenteuer Minigolf und einmal Wachsfigurenkabinett. Anschließend ging es in den Hangar 10 mit vielen historischen Kriegsflugzeugen im Originalzustand. Gleichzeitig konnte man hier Klettern, Tischtennisspielen und in einem Flugsimulator fliegen oder auch Achterbahnfahren. Dadurch, dass der Simulator sich um 360° in alle Richtungen bewegen konnte, war es erst recht ein Highlight. Beim Abendessen im Hangar, das überraschend edel war, hatten wir sogar eine Kellnerin aus Gröbenzell. Sie war total begeistert, dass auch 3 aus Gröbenzell unter den Teilnehmern waren.

Am Freitag hieß es dann Auto packen und ab nach Hause. Die Teilnehmer waren durch die Bank weg total begeistert von der Reise und spätestens jetzt wissen alle, wo sich die Insel Usedom befindet.

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